Wenn der Sandmann versagt |
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Menschen mit Schlafstörungen sind meist nicht in der Lage, ihre Energie aufzuladen |
Schlafstörung sind keinesfalls harmlos. Einige von ihnen können unbehandelt durchaus tödlich endenInsomnie, Schlafapnoe und Narkolepsie. Hierbei handelt es sich nicht um die neusten Discohits, sondern um drei der über achtzig anerkannten medizinschen Schlafstörungen, die das Leben der Betroffenen beeinträchtigen. Ein gesunder Schlaf bildet die Grundlage für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden, eine Schlafstörung jedoch, kann unter Umständen gar tödlich enden. Sei es durch Sauerstoffmangel im Gehirn oder Sekundenschlaf am Steuer eines Autos. Aber auch von der Lebensgefahr abgesehen sind gesundheitliche Einbußen praktisch vorprogrammiert. |
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Wenn der Schlaf gestört wirdDie bekanntesten Schlafkrankheiten sind Ein- und Durchschlafstörungen, auch als Insomnien bekannt. Diese Schlafstörung tritt bei einem Großteil der Bevölkerung auf und zieht sich durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Der nächtliche Schlaf wird dabei durch ständiges Aufwachen unterbrochen und auch nach der üblichen Schlafzeit fühlen sich die Betroffenen matt und nicht erholt. Oft sind psychische Probleme oder Stress für diese Ein- und Durchschlafstörung verantwortlich. Die Folgen sind Erschöpfung, Müdigkeit, Reizbarkeit und Angst.Schnarchen bis zum TodSchnarchen ist laut, lästig und stört den Schönheitsschlaf der umliegenden Personen. Doch für Betroffene kann Schnarchen auch tödlich sein: Nämlich dann, wenn sie unter einer so genannten „Schlafapnoe“ leiden. Diese führt während des Schlafens zu Atemaussetzern, da die Luftröhre zum Teil komplett blockiert wird. Ständiges Aufwachen ist die Folge, aber eine Schlafapnoe kann auch lebensgefährlich sein: Denn der Schlafende bekommt dabei zeitweise überhaupt keine Luft mehr. Darüber hinaus erhält der Betroffene auch bei nicht-tödlichem Ausgang nicht mehr genügend Sauerstoff, was zu einer schlechten Schlafqualität führt. Das Resultat: Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsstörungen sowie Belastungen für das Herz-Kreislauf-System.Schlafattacken mit NarkolepsieNarkolepsie ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die sehr oft spät oder gar nicht erkannt wird. Die Vorsitzende der Österreichischen Narkolepsie Gesellschaft, Petra Hofer, stuft Narkolepsie als eine lebensbedrohliche Krankheit ein, vor allem wenn die Krankheit bei den Betroffenen noch nicht diagnostiziert wurde. Hofer erklärt, dass bei Narkolepsie eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus im Gehirn vorliegt. Betroffene sind nicht in der Lage, den Tag ohne Schlafpausen durchzuhalten und fallen oft in einen Sekundenschlaf. Stress und andere Faktoren können Narkolepsie auslösen, und auch mit ausreichend Schlaf lässt sich die Krankheit nicht beheben.Erschlaffung der MuskelnNarkoleptiker leiden häufig auch an Kataplexien, wobei die Muskulatur erschlafft. Betroffen können einige wenige Muskeln im Gesichtsbereich sein oder aber der ganze Körper, was wiederum ein Zusammensacken des Betroffenen zur Folge hat. Expertin Hofer merkt an, dass das Bewusstsein in einem solchen Fall komplett vorhanden ist, der Betroffene jedoch nicht in der Lage ist, zu sprechen. Dieser Zustand kann wenige Sekunden bis hin zu mehreren Minuten dauern. Narkolepsie kann in jedem Lebensalter auftreten und bleibt dann auch lebenslänglich bestehen. Heilung gibt es keine, doch mit Medikamenten hat der Betroffene die Chance auf ein „normales“ Leben.Letzter Ausweg, SchlaflaborNarkolepsie und andere Schlafkrankheiten dürfen nicht unterschätzt werden. Sie können in jedem Altersabschnitt auftreten, denn präventive Maßnahmen gibt es nicht. Petra Hofer rät jedoch, jedem, der es nicht schafft, nach ausreichendem Nachtschlaf tagsüber wach zu bleiben zur genauen Abklärung einen Besuch im Schlaflabor. Dort kann mittels zahlreicher Diagnosemethoden dem Problem auf den Grund gegangen werden. Damit können danach Behandlungsschritte gesetzt werden, die einen erholsamen Schlaf wieder möglich machen. |
| Im Schlaflabor können Betroffene ihre Erkrankung genau untersuchen lassen | |
| Links dazu ... Externer Link Österreichische Narkolepsie Gesellschaft (ÖNG) Externer Link Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) |
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| Franziska Stadelmann [ Mail ] |
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