Österreichische Narkolepsie Gesellschaft

Veranstaltungen der ÖNG

 

Informationen/Reportagen/Berichte

Einladung zum Jahrestreffen 2010 der ÖNG in Linz

Reportage in der Zeitschrift FOCUS

Einladung zum Bayerntreffen 2010

 

In der Ausgabe vom  FOCUS Nr. 6 vom 05. Februar 2007 gab es eine Reportage
über Narkolepsie.


Den Bericht findet Ihr hier: Focus-Online  (bitte auf Focus-Online klicken).

Der Focus ist inzwischen vergriffen - aber den Artikel kann man sich noch zufaxen
lassen. 0781 639 58 60 Tel. oder 6 39 58 61 Fax.

Die Fotos sind von Uwe H. Martin Fotos Uwe Martin - Narkolepsie (Link klicken) , der jeweils einige  Wochen mit Betroffenen zugebracht hat. Sicher sind nicht alle Aspekte darin erwähnt - aber es ist doch ein Anfang.

1. Anlaß für diese Arbeit war, daß es kaum Bilder gibt, die die sozialen Dimensionen  unserer Erkrankung abbilden.
2. Anlaß sind die erschütternden Berichte von Menschen, die jahre- bis jahrzehntelang in Arztpraxen vorstellig werden, ohne daß sie diagnostiziert werden konnten.
3. Anlaß sind die durch die Krankheit ausgelösten beruflichen und partnerschaftlichen
Schwierigkeiten, die ohne "Bilder" schwer vermittelbar sind.
4. Anlaß war, mehr öffentliches Interesse an dieser seltenen chronischen Krankheit zu
 wecken.  

Dazu schreibt Uwe Martin: 

Wir denken in Worten, aber wir erinnern uns in Bildern
sagte die amerikanische Philosophin Susan Sontag.

Das wesentliche Wahrnehmungs-Problem der Narkolepsie als schwerwiegende chronische Erkrankung liegt in ihrer Unbekanntheit und Seltenheit.
Aufgrund der geringen Zahl an bekannten Fällen ist die Narkolepsie für eine breite Forschung ökonomisch uninteressant. Menschen mit einem erhöhten Schlafbedürfnis gelten oft als Faulpelze oder Drückeberger und werden als Simulanten stigmatisiert. Ihr Leiden wird spät als Krankheit erkannt und selten als eine solche im nahen Umfeld anerkannt.

Mit der richtigen Diagnose lassen sich die vielfältigen Einschränkungen durch die Narkolepsie meistern. Obwohl es heute sehr gute Diagnosemöglichkeiten gibt, liegt die Dunkelziffer weiterhin bei ca. 90% aller Fälle.

Selbst viele Ärzte können die Symptome nicht erkennen und haben oft keinen Anfangsverdacht. Es gibt kein „Anschauungsmaterial“ welches die Mediziner bildhaft vor Augen haben. Sie können sich also nicht Erinnern.

Die im Rahmen meiner Diplomarbeit entstandene Fotoarbeit „Schlafend durch den Tag - Menschen mit Narkolepsie“ ist, soweit mir bekannt ist, bisher die einzige Arbeit, die an diesem Punkt ansetzt. Ich habe ein Jahr lang mehrere Menschen mit Narkolepsie begleitet und eine Fotoreportage über ihre Lebenssituation erstellt.

Entstanden ist eine authentische Dokumentation über das Leben mit Narkolepsie, die auftretenden Herausforderungen und die individuelle Meisterung der Einschränkungen durch die Betroffenen. In umfangreichen Toninterviews schildern diese in ihren eigenen Worten ihre Lebenssituation.

Anders als in den meisten bisher vorliegenden Veröffentlichungen zum Thema Narkolepsie beschäftigt sich meine Arbeit dabei nicht mit dem medizinischen Hintergrund, sondern zeigt die sozialen Folgen der Krankheit. Durch die Kombination von Fotos und Texten mit Toninterviews erhalten auch medizinisch nicht geschulte Menschen ein Gefühl für die Dimension und Auswirkungen der Narkolepsie.
Sie können sich Erinnern.

 

Uwe H. Martin, Photography, Fon +49.177.455 14 23 

Freundliche (noch wache)  Grüße aus Kassel

Monika Martin
Betroffen durch Narkolepsie

 

Tel. 0561 1 54 60  - martin.barrierefrei@t-online.de

Monika  Martin
Geibelstraße 4, 34117 Kassel 
Einrichtungsberatung , Einbauküchenplanung
nicht nur für Menschen im Alter und bei Behinderung

 


Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

Es ist soweit. Die Petition fuer einen Nationalen Aktionsplan fuer seltene Erkrankungen ist online und wir bekommen fleißig Eintraege und Unterschriftenlisten zu gesandt.

 

Es liegt an uns allen, weiterhin um jede Stimme zu werben, um unserem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen.

Bislang haben wir deutlich mehr als 1000 Unterstuetzungserklaerungen erhalten. Wir moechten daher allen für Ihr bisheriges Engagement herzlichen danken –die Sammlung ist aber noch nicht zu Ende:

 

ACHTUNG: Petition verlängert bis 16.3.08!

 

Wie viele wissen, haben wir schon vor mehreren Wochen versucht, eine Uebergabe der Petition an Frau Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky am 29.2. beispielsweise im AKH zu arrangieren. Nachdem wir ueber annaehernd 3 Wochen keine eindeutige Antwort erhalten konnten und statt dessen immer nur gehoert haben, dass der Terminkalender sehr voll und eine Uebergabe am 29.2. sehr unwahrscheinlich sei, haben wir uns vergangenen Mittwoch entschieden, die Petitionsfrist bis zum 16.3.2008 zu verlaengern und den 29.2. gezielt für einen Informationsstand im AKH und das weitere Sammeln von Stimmen zu nutzen.

 

  1. -                                 Ganz ganz wichtig daher: Machen Sie weiter Werbung fuer unsere Sache!!! Schicken Sie die Information ueber die Petition ueber den Rahmen der Selbsthilfegruppe hinaus an alle Verwandten, Freunde und Bekannten, die Ihnen einfallen. Motivieren Sie alle, die Petition zu unterschreiben und ihrerseits wieder Werbung für die Petition zu machen und neue Unterschriften zu sammeln.
  2. -                                 Eine Dame aus unserem Institut hat den Petitionsaufruf und Unterschriftenlisten z.B. in einer Fahrschule und bei Ihren Aerzten aufgehaengt. Eine andere Mitarbeiterin hat die Initiative beim Hausarzt und in der lokalen Apotheke vorgestellt und Unterschriftslisten hinterlegt, die auch genutzt werden. Gerade in Apotheken kommen viele Menschen vorbei. Wer also eine Apotheke in der Naehe hat, sollte versuchen, dort Unterschriftslisten und die Kurzversion der Petition, die wir im Anhang noch einmal mitschicken, auflegen zu lassen.
  3. -                                 Wir sind eine Initiative von unten - und je mehr Unterschriften wir fuer die Petition sammeln koennen, um so besser koennen wir unser Anliegen vertreten. Jeder ist ein Multiplikator!

 

 

Zweites ACHTUNG: Die Gesundheitsministerin kommt nun doch!

 

Nachdem alle Signale auf eine Verschiebung der Uebergabe hingedeutet haben und wir die Frist fuer die Petition schon verlaengert hatten, ist jetzt voellig unerwartet eine definitive Zusage des Bundesministeriums fuer eine Uebergabe der Petition an die Frau Bundesministerin am 29.2. im Wiener AKH eingetroffen. Sie kommt allerdings aufgrund Ihres vollen Terminkalenders recht frueh:

 

Zeitpunkt:   29.2.    8:30 – 9:00 (d.h. die Ministerin ist planmaessig zwischen 8:30 und etwa 9:00 Uhr anwesend)

Ort:             AKH Eingangsbereich (die genaue Lokalisation wird uns noch mitgeteilt)

Ablauf:        Es soll einige einfuehrende Worte geben (auch der Aerztliche Direktor des AKH, Prof. Krepler, und der Rektor der Universitaet, Prof. Schuetz, wollen anwesend sein) und eine kleine Ansprache der Ministerin, der dann im Anschluss die Petition mit den bis dahin eingegangenen Unterstuetzungserklaerungen ueberreicht werden soll.

 

Es tut uns Leid, dass wir den Termin erst so kurzfristig bekannt geben koennen, aber die letzte Terminfestsetzung erfolgte heute erst vor einer Stunde (19:00 Uhr).

 

Die bis zum 16.3. dann weiter gesammelten Unterstuetzungserklaerungen werden wir nach Abschluss der Unterschriftenaktion an das Ministerium fuer Gesundheit nachreichen. Dann gibt es auch ein Endergebnis auf unserer Webseite – und natuerlich per Email.

 

 

ZUSAMMENFASSUNG:

 

  1. 1.)    die Petition ist bis 16.3.08 verlaengert
  2. 2.)    der Gesundheitsministerin wird am 29.2.2008 zwischen 8:30 - 9:00 Uhr am Stand sein und die Petition entgegennehmen
  3. 3.)    den Stand am 29.2. werden wir von 08:00 - 12:00 im Wiener AKH nutzen, um PatientInnen, AerztInnen und MedizinstudentInnen ueber seltene Erkrankungen zu informieren und oeffentliches Interesse zu wecken, sowie einander kennenzulernen
  4. 4.)    darueber hinaus wollen wir den Stand nutzen, um viele weitere Unterschriften zu sammeln; dazu werden das Orphanet Team Oesterreich sowie unsere netten Helfer aus dem Institut bis ca. 15:30 weiter Unterschriften sammeln, wobei Sie natuerlich herzlichst eingeladen sind, mitzumachen, wenn Sie noch Zeit haben.

 

 

Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Christine Martin christine.martin@meduniwien.ac.at und (!) till.voigtlaender@meduniwien.ac.at moeglichst noch morgen, 27.2., an.

 

Wir freuen uns zu jeder Zeit über Ihr Mitwirken, auch wenn Sie nur für eine halbe Stunde oder ein paar Minuten vorbeikommen, so wie es für Sie moeglich ist.

 

Das Orphanet-Team Oesterreich (Dr. med. Till Voigtlaender, Cand. med. Christine Martin, Dr. med. Ursula Unterberger) bemueht sich mit viel Unterstuetzung von „debra-austria“, der Hilfsorganisation für die Schmetterlingskinder, die genannten Aktionen zu verwirklichen. Auch jede andere Aktivitaet ist natuerlich willkommen. Wir freuen uns ueber jede Unterstuetzung und ueber alle Ideen und Vorschlaege zur Gestaltung dieses Tages.

 

 

Gemeinsam sind wir staerker -- Danke für Ihre Hilfe!

 

 

Mit freundlichen Gruessen

 

 

Dr. Till Voigtlaender                                                            Cand. med. Christine Martin     

Projektleiter Orphanet-Austria                                                 Orphanet-Mitarbeiterin

 

 

Kontakt:

Christine Martin, Email: christine.martin@meduniwien.ac.at, Telefon: (01) 40400-5595 (Montag und Donnerstag 7:00 bis 13:00)

 

Anlage: Petitions Poster

         Unterschriftenliste

 

WEBMASTER: Falch Bernhard

webmaster@narkolepsie.at